Gibt es eine Empfehlung oder maximale Anzahl an Keywords pro Anzeigengruppe?
Und wie strukturierst du deine Anzeigen am besten so, dass möglichst viele relevante Menschen klicken – und im Idealfall auch kaufen oder anfragen?
Diese Fragen beschäftigen viele in unserer Community und auch unsere Kunden. Denn eines ist klar: Wenn deine Keywords, Anzeigentexte und Zielseiten nicht zusammenpassen, werden deine Google Ads auf Dauer weder effizient noch profitabel laufen.
Deshalb erfährst du in diesem Artikel:
Bei der Kampagnenerstellung legst du zunächst dein Budget, deine Gebotsstrategie, Standorte, Sprache und weitere Einstellungen fest.
Danach strukturierst du deine Kampagne in Anzeigengruppen.
Innerhalb dieser Anzeigengruppen definierst du, für welche Keywords deine Anzeige grundsätzlich relevant sein soll – und welche Werbebotschaft dazu passt.
Genau hier liegt der wichtigste Punkt: Eine Anzeigengruppe sollte immer ein klar abgegrenztes Thema oder eine Suchintention abbilden.
Du definierst also nicht für jedes einzelne Keyword eine komplett eigene Anzeige, sondern baust eine thematisch passende Gruppe aus:
Google entscheidet dann in der Auktion, welche Anzeige ausgespielt wird und welches Keyword beziehungsweise welche Suchanfrage dabei am besten passt.
Heute läuft das in Suchkampagnen in der Regel über Responsive Search Ads. Das bedeutet: Du schreibst nicht mehr wie früher nur einen starren Text, sondern mehrere Headlines und Beschreibungen, aus denen Google die passendsten Kombinationen zusammensetzt.
Das ändert aber nichts an der Grundlogik: Wenn deine Keywords zu breit, unsauber oder thematisch gemischt sind, wird auch die beste Responsive Search Ad nicht wirklich präzise.
Stell dir vor, du verkaufst Musikinstrumente. Also zum Beispiel:
Es würde keinen Sinn ergeben, dafür nur eine einzige Kampagne mit einer einzigen Anzeigengruppe anzulegen und dort alle Keywords rund um alle Instrumente zu sammeln.
Warum nicht?
Weil du dann nur sehr allgemeine Anzeigen schreiben könntest.
Und genau diese Allgemeinheit ist im Suchnetzwerk fast immer ein Problem.
Wenn jemand nach einer Akustikgitarre sucht und dann eine Anzeige sieht, in der nur ganz allgemein von Musikinstrumenten die Rede ist, wirkt diese Anzeige deutlich weniger relevant.
Die Folge:
Mit einer sauberen Struktur wird die Anzahl der sinnvollen Keywords automatisch kleiner.
Denn ein Anzeigentext für Akustikgitarren ist eben nur für Keywords sinnvoll, die wirklich zu Akustikgitarren passen – und nicht für E-Gitarren, Klaviere oder Instrumente allgemein.
Technisch gibt es in Google Ads sehr hohe Kontolimits. Die eigentliche Praxisfrage ist aber nicht, was technisch möglich ist, sondern was sinnvoll ist.
Und genau hier ist die Antwort ziemlich klar:
Es gibt keine „perfekte“ feste Anzahl an Keywords pro Anzeigengruppe – aber es gibt sehr wohl eine sinnvolle Größenordnung.
Als grobe Orientierung kannst du dir merken:
Die entscheidende Frage ist also nicht:
„Wie viele Keywords darf ich maximal einbuchen?“
Sondern:
„Kann ich für diese Keywords noch eine wirklich präzise Anzeige und eine passende Zielseite bauen?“
Wenn die Antwort irgendwann „nein“ lautet, ist die Gruppe zu breit geworden.
Zu viele Keywords hast du immer dann, wenn du die gemeinsame Suchintention nicht mehr sauber in einer Anzeigengruppe abbilden kannst.
Ein paar typische Warnsignale:
Dann ist es fast immer besser, die Gruppe zu splitten.
Angenommen, du willst eine Anzeigengruppe für das Thema Akustikgitarre bauen.
Dann könnten sinnvolle Keywords zum Beispiel sein:
Diese Keywords haben alle einen klaren inhaltlichen Bezug.
Dafür kannst du eine Anzeige schreiben, die sehr sauber auf das Thema einzahlt – und du kannst die Nutzer auf eine passende Kategorie oder Produktseite rund um Akustikgitarren schicken.
Wenn du jetzt zusätzlich sehr allgemeine Keywords wie Gitarre oder Musikinstrumente in dieselbe Gruppe nimmst, wird es sofort unpräziser.
Denn „Gitarre“ kann vieles bedeuten:
Und genau deshalb gehört dieses Keyword meist in eine andere, allgemeinere oder separat strukturierte Gruppe.
Viele bauen Anzeigengruppen immer noch so auf, als ginge es nur darum, möglichst viele Variationen eines Begriffs abzudecken.
Der bessere Weg ist heute: Denke zuerst in Suchintentionen.
Frage dich also:
Wenn du diese Suchintention sauber verstehst, ergibt sich die Struktur oft fast von allein.
Zum Beispiel:
Je nach Geschäftsmodell kann es also sinnvoll sein, diese Suchmuster gemeinsam oder getrennt zu strukturieren.
Wenn du relevante Keywords suchst, ist der Google Ads Keyword Planer nach wie vor ein sehr nützliches Werkzeug.
Damit kannst du unter anderem:
Wichtig ist aber: Nutze den Keyword Planer nicht einfach nur als Sammelmaschine für möglichst viele Begriffe.
Die bessere Vorgehensweise ist:
Die besten Anzeigengruppen entstehen meist nicht aus maximaler Masse, sondern aus guter Auswahl.
Ein sehr hilfreicher Weg für viele Kunden ist dieser:
Starte nicht mit den Keywords, sondern mit deinen wichtigsten Zielseiten.
Schau dir deine Website an und frage dich:
Im Musikgeschäft wären das zum Beispiel:
Jetzt wird die Struktur sehr viel einfacher:
So vermeidest du automatisch den Fehler, Nutzer mit Interesse an Klavieren auf eine Gitarren-Seite zu schicken oder eine zu allgemeine Anzeige für eine zu spezielle Suche zu schreiben.
Gerade dieser Weg hilft vielen unserer Kunden, eine klare und sinnvolle Struktur zu finden.
Praktisch funktioniert das sehr gut in einer Excel-Datei oder in einem Google Sheet:
Google bewertet deine Suchanzeigen nicht isoliert.
Es schaut sich unter anderem an:
Das ist im Kern genau die Relevanzlogik, die am Ende auch in Qualitätsfaktor, Klickrate und Klickpreis hineinwirkt.
Wenn jemand nach Akustikgitarre kaufen sucht und deine Anzeige genau dieses Thema sauber aufgreift, ist die Chance auf einen Klick deutlich höher, als wenn dort nur allgemeiner Text über Musikinstrumente steht.
Und genau das ist der Grund, warum gute Struktur sich fast immer auszahlt.
Früher hat man oft mit mehreren klassischen Textanzeigen pro Anzeigengruppe gearbeitet.
Heute ist die Standardlogik im Suchnetzwerk die Responsive Search Ad.
Das heißt in der Praxis:
Entscheidend ist nicht die Menge der Anzeigen, sondern wie gut deine Headlines, Beschreibungen und Botschaften zur Suchintention passen.
Früher wurde oft mit extrem engen SKAG-Strukturen gearbeitet – also einer Anzeigengruppe pro Keyword.
Das ist heute in vielen Konten nicht mehr automatisch der beste Weg.
Gerade mit modernen Match Types, Responsive Search Ads und Smart Bidding ist eine pragmatisch enge Themenstruktur oft sinnvoller als eine künstlich übertriebene Aufsplittung.
Heißt konkret:
Die beste Struktur ist meist die, die eng genug für hohe Relevanz ist – aber nicht so kleinteilig, dass sie unnötig aufwendig und unübersichtlich wird.
Diese Fehler sehen wir besonders häufig:
Gerade die Suchbegriffe solltest du regelmäßig prüfen. Denn dort siehst du, was Google tatsächlich ausliefert – und ob deine Struktur wirklich so funktioniert, wie du es geplant hast.
Google schaut sich sehr genau an,
Das bedeutet:
Mit passenden Keywords, relevanten Anzeigen und einer guten Zielseite steigen die Chancen auf Klicks und Conversions deutlich.
Und genau dadurch verbessern sich häufig auch Relevanz, Qualitätsfaktoren und langfristig oft sogar die Kosten.
Je sauberer du deine Struktur aufbaust, desto gezielter sprichst du die richtigen Menschen an.
Die wichtigste Antwort auf die Ausgangsfrage lautet deshalb:
Es gibt keine magische maximale Keyword-Anzahl pro Anzeigengruppe, die automatisch richtig ist.
Aber es gibt eine klare Regel:
Nur so viele Keywords, wie du noch sauber mit einer gemeinsamen Suchintention, einer relevanten Anzeige und einer passenden Zielseite abbilden kannst.
Dann sollten wir darüber sprechen.
Oft können wir schon in wenigen Minuten sehen, an welchen Stellen dein Setup zu breit, zu unpräzise oder schlicht nicht relevant genug aufgebaut ist.
Buche dir einfach einen Termin in unserem Kalender.
Danach bekommst du eine Bestätigung mit allen weiteren Infos, wie unser Gespräch abläuft.
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