Google schlägt dir beim Erstellen neuer Kampagnen sehr häufig die Gebotsstrategie Klicks maximieren vor. Das wirkt erst einmal logisch: mehr Besucher, mehr Daten, mehr Bewegung im Konto.
Und ja: Diese Strategie kann in bestimmten Situationen absolut sinnvoll sein.
Problematisch wird es nur dann, wenn sie zur Dauerlösung wird, obwohl dein eigentliches Ziel gar nicht möglichst viele Klicks, sondern qualifizierte Leads, Anfragen oder Umsatz sind.
Genau deshalb lohnt sich ein differenzierter Blick. In diesem Artikel zeige ich dir, wann Klicks maximieren eine gute Wahl sein kann, wann eher nicht und wie ich heute mit neuen oder datenarmen Kampagnen starten würde.
Tipp: Wir haben einen Videokurs speziell zu den Feinheiten und praktischen Tipps rund um Gebotsstrategien in Google Ads erstellt. Diesen findest du hier.
Die Gebotsstrategie Klicks maximieren ist eine automatisierte Strategie, bei der Google versucht, innerhalb deines Budgets möglichst viele Klicks zu erzielen.
Das heißt: Google optimiert nicht auf Conversion-Qualität, Auftragswert oder Leadwert, sondern zuerst auf Klickmenge.
Genau deshalb ist die Strategie weder pauschal gut noch pauschal schlecht. Sie hängt stark davon ab, in welcher Phase sich dein Konto befindet und welches Ziel du gerade wirklich verfolgst.
Weil diese Strategie auch dann funktioniert, wenn noch kaum belastbare Conversion-Daten vorhanden sind.
Gerade bei neuen Kampagnen oder neuen Konten fehlt Google oft noch die Datengrundlage, um sauber auf Conversions oder Conversion-Wert zu optimieren. In solchen Fällen ist Klicks maximieren aus System-Sicht der einfachere Einstieg.
Außerdem fühlt sich die Strategie für viele Werbetreibende zunächst angenehm an: Es passiert sichtbar etwas, das Konto sammelt schnell Traffic und du bekommst ein erstes Gefühl für Suchanfragen, Klickpreise und Nutzerverhalten.
Das ist nicht grundsätzlich falsch. Es ist nur nicht automatisch schon eine gute Performance-Strategie.
Hier wird es wichtig. Denn genau an diesem Punkt ist die Strategie oft besser als ihr Ruf.
Wenn eine neue Suchkampagne startet und noch keine oder kaum brauchbaren Conversion-Daten vorliegen, kann Klicks maximieren ein sinnvoller Start sein.
Vor allem dann, wenn du erst einmal prüfen willst:
In dieser Phase kann Conversions maximieren durchaus zu früh sein – vor allem dann, wenn Google noch nicht versteht, welche Nutzer für dich wirklich wertvoll sind.
Wenn eine Kampagne nur sehr wenige Abschlüsse generiert, zum Beispiel nur wenige Conversions in 30 Tagen, wird conversionbasiertes Bidding schnell unruhig.
Dann kann es passieren, dass Google sehr aggressiv auf einzelne Signale reagiert, die CPCs unnötig hochzieht oder die Auslieferung zu stark einschränkt.
In solchen Fällen kann Klicks maximieren der stabilere Zwischenschritt sein – vor allem, wenn du parallel an Tracking, Landingpages, Suchbegriffen und Conversion-Basis arbeitest.
Manche Kampagnen brauchen zuerst eine solide Basis. Wenn du zum Beispiel ein neues Angebot testest, neue Keyword-Cluster erschließen willst oder noch nicht sicher bist, welche Suchintentionen wirklich performen, kann Klicks maximieren helfen, diese Daten überhaupt erst aufzubauen.
Wichtig ist nur: Dann musst du es auch genau so sehen – als Lern- und Aufbauphase, nicht als Endzustand.
Es gibt auch Fälle, in denen Klicks tatsächlich das Hauptziel sind. Zum Beispiel bei sehr bewusst angelegten Content-, Branding- oder Reichweitenkampagnen.
Dann ist Klicks maximieren nicht falsch, sondern passend. Nur ist das eben etwas anderes als klassische Performance-Steuerung auf Leads oder Umsatz.
Sobald ein Konto genug sinnvolle Conversion-Daten hat, wird das reine Klickziel häufig zu kurz gedacht.
Denn Google sucht dann vereinfacht gesagt die Zugänge, über die es möglichst viele Klicks einkaufen kann. Das heißt aber nicht automatisch, dass genau diese Klicks auch die besten Leads, die kaufstärksten Nutzer oder den höchsten Umsatz bringen.
Gerade in generischen Suchkampagnen führt das oft dazu, dass breitere und klickstärkere Suchanfragen überproportional Budget bekommen, obwohl sie schwächer konvertieren.
Das sieht im Reporting dann zunächst aktiv aus – viele Klicks, viel Traffic, viel Bewegung. Wirtschaftlich ist es aber oft nicht die beste Verteilung.
Ich habe dir hier noch einen aktuellen Ausschnitt aus unserem Webinar eingefügt, in dem ich detaillierter auf Conversion-Messung und Gebotsstrategien eingehe:
Stell dir vor, du bewirbst ein Angebot rund um Brancheneinträge. Dann könntest du unter anderem auf solche Begriffe sichtbar werden:
Welche Begriffe bringen am meisten Klickpotenzial? Meist eher die breiteren, bekannteren und allgemeineren Suchanfragen.
Welche sind aber näher an deinem eigentlichen Angebot? Oft die spezifischeren Begriffe.
Wenn du auf Klicks maximieren optimierst, wird Google tendenziell stärker in die suchstärkeren Klickquellen investieren. Für das System ist das logisch. Für dein Geschäftsziel kann es trotzdem die falsche Richtung sein.
Viele Klicks fühlen sich gut an. Sie sind aber noch kein Beweis für Erfolg.
Wenn dein eigentliches Ziel qualifizierte Leads, Bestellungen oder Umsatz sind, dann sollte deine Gebotsstrategie mittelfristig auch genau darauf optimieren. Alles andere ist meist nur ein Zwischenschritt.
Deshalb ist die wichtigere Frage nicht: „Wie bekomme ich möglichst viele Klicks?“ Sondern: „Wie bekomme ich die Klicks, die mir wirklich etwas bringen?“
Die Antwort hängt vor allem davon ab, wie gut dein Tracking ist und wie viele brauchbare Signale bereits vorhanden sind.
Wenn die Kampagne neu ist und praktisch noch keine belastbaren Conversion-Daten vorhanden sind, kann Klicks maximieren ein guter Start sein – idealerweise mit sauberer Beobachtung der Suchbegriffe, Landingpages und ersten Qualitätsdaten.
Gerade hier ist ein Punkt wichtig: Arbeite möglichst nicht blind, sondern setze dir klare Kriterien, wann du die Strategie wieder verlässt.
Wenn erste Conversions vorhanden sind, aber noch in zu geringer Menge oder zu unruhig, kann Klicks maximieren weiterhin der bessere Zwischenschritt sein. Parallel solltest du dann alles daran setzen, die Conversion-Basis zu verbessern.
Dazu gehören zum Beispiel:
Sobald dein Konto genug sinnvolle Conversion-Daten liefert, würde ich in den meisten Fällen weg vom reinen Klickziel gehen.
Dann werden meist diese Strategien interessanter:
Und hier noch ein weiteres Video zu den Kampagneneinstellungen:
Wenn du mit Klicks maximieren arbeitest, solltest du die Strategie nicht einfach völlig frei laufen lassen. In manchen Setups kann ein sinnvolles maximales CPC-Limit helfen, damit Google nicht zu teuer einkauft.
Gerade in neuen Kampagnen ist das oft ein guter Sicherheitsgurt. Du gibst dem System Raum, ohne komplett die Kostenkontrolle abzugeben.
Der manuelle CPC ist nicht komplett tot. In einzelnen Spezialfällen kann er weiter sinnvoll sein, etwa wenn du bewusst maximale Kontrolle in einer sehr frühen Testphase willst.
In vielen Konten ist er heute aber nicht mehr automatisch die beste Standardlösung. Denn sobald Datenmenge, Tracking und Zielsystem sauber sind, spielt gute Automatisierung ihre Stärken oft besser aus als reine Handarbeit.
Wichtiger als die Grundsatzfrage „manuell oder automatisch“ ist deshalb diese: Optimiert die Strategie auf das richtige Ziel – und gibt es dafür genug gute Daten?
Klicks maximieren ist keine schlechte Gebotsstrategie. Sie wird nur oft an der falschen Stelle eingesetzt.
Für ganz neue Kampagnen, für datenarme Phasen oder als bewusste Übergangslösung kann sie absolut sinnvoll sein. Vor allem dann, wenn Conversions maximieren zu früh wäre oder mit zu wenig Signalen arbeitet.
Zur Dauerlösung sollte sie aber in vielen performanceorientierten Konten nicht werden. Denn sobald genug sinnvolle Conversion-Daten vorhanden sind, ist eine Strategie näher am eigentlichen Geschäftsziel meistens die bessere Wahl.
Entscheidend ist also nicht, ob Klicks maximieren grundsätzlich gut oder schlecht ist. Entscheidend ist, in welcher Phase sich dein Konto befindet und worauf du gerade wirklich optimieren solltest.
Tipp: Wir haben einen Videokurs speziell zu den Feinheiten und praktischen Tipps zu den Gebotsstrategien in Google Ads erstellt. Diesen findest du hier.
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was ist aus deiner Teststrategie "Klicks maximieren" & nur "genau passende Keywords", die du in 2019 gestartet hattest, bis heute geworden?:
==>>"Ich gebe der Strategie gerade eine Chance in einer Kampagne ohne Conversion Tracking und mit sehr spezifischen Keywords, hauptsächlich "genau passend".
danke für deine Nachfrage. Der Test bzw. die sich daraus ergebende Strategie kann durchaus Sinn ergeben.
Wenn kein Conversion Tracking eingebunden ist oder eine Kampagne neu gestartet wird, kann "Klicks maximieren" ein sehr guter Beginn sein. Google schafft tatsächlich gut den CPC im Rahmen des Budgets zu senken und somit die Anzahl der Klicks zu steigern. Sofern es sich dann mit funktionierendem Conversion Tracking ergibt, ist dann aber meist die Umstellung auf Ziel-CPA oder Ziel-ROAS empfehlenswert.
Viele Grüße
Christoph
ich habe eine Frage zum Ziel-CPA. Ich bin dem Vorschlag von Google gefolgt und habe meine Kampagne auf das vorgeschlagene Ziel-CPA umgestellt. Nach einem Monat stelle ich fest, dass ich weniger Conversionen generiert habe und auch alle weitere Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, CTR, CPC usw. schlechter geworden sind. Woran kann das liegen? An dem Gerust der Kampagne wurde nichts weiter verändert. Ich finde gerade keine Erklärung dafür. Worauf würdest Du bei solcher Verschlechterung zuerst achten? Sollte ich die Einstellung rückgängig machen? Welchen Zeitraum soll man Google geben um die Zahlen besser zu machen? Wir erklärt man es dem Kunden... Danke im Voraus für ein Paar Tipps von Dir :)
wie viele Conversions hatte die umgestellte Kampagne vorher ca. pro Tag / Woche?
Evtl. waren dies noch deutlich zu niedrig, um vom Algorithmus dann auch gut optimiert werden zu können.
Wie lange läuft der Ziel-CPA schon? Erfahrungsgemäß sollte man schon 2 Wochen Zeit geben, bis es etwas besser optimiert ist.
Zu schnell zurückstellen würde ich nicht.
Viele Grüße
Christoph
danke für deine Zusammenfassung. Ich habe nur ein bisschen Probleme mit der Überschrift. Denn allgemein Klicks maximieren zu verteufeln sehe ich anders bei Shopping Kampagnen mit eingeschränktem Budget. Vor allem wenn es den T_Roas Empfehlungen nur zu 20 oder 30 % genügt, hier kann trotz geringerer CR höhere Conversion und Umsatz Ergebnisse erzielt werden. Bei reinen Search, erst recht generischen Search Kampagnen stimme ich voll über ein, aber es gilt meiner Erfahrung nach nicht für alle Arten von Kampagnen + Faktoren (primär Budget).
Liebe Grüße
Aaron
danke dir für deinen Kommentar!
Ich verteufel es auch nicht grundsätzlich, aber wenn sie eingesetzt wird, ist diese Strategie meist nicht die zielführende.
Ich gebe der Strategie gerade eine Chance in einer Kampagne ohne Conversion Tracking und mit sehr spezifischen Keywords, hauptsächlich "genau passend".
Wenn man sich bewusst ist, was das Ziel ist, das Budget begrenzt und die Keywords sehr "spitz" sind, dann kann es durchaus Sinn ergeben. Aber das versuche ich gerade zu verifizieren.
Viele Grüße
Christoph
Ich hätte noch eine Frage zu deinem Statement sukzessive den Ziel-CPA (also schrittweise) anzupassen. Was machst Du nun wenn Du in den Anzeigengruppen größere CPA Unterschiede hast? Setzt Du dann den Ziel CPA für JEDE Anzeigengruppe manuell etwas unter dem aktuellen CPA, oder orientierst Du dich nur am durchschnittlichen CPA und setzt den Ziel-CPA nur Kampagnenweit fest?
Vielen Dank!
Florian
in dem anderen Kommentar meine ich vor allem Änderungen am Tagesbudget. Änderungen am Ziel-CPA sind natürlich aber ebenso wenig mit großen Veränderungen sinnvoll.
Ob du das auf Kampagnenebene festlegst - was ich bevorzuge - oder dann auf Anzeigengruppe einstellst, ist erstmal nicht so entscheidend für den Algorithmus.
Gerade dann, wenn du aber große Unterschiede hast, würde ich es in verschiedene Kampagnen trennen.
Viele Grüße
Christoph
ja, ich würde dir empfehlen es temporär auf den manuellen CPC umzustellen und dann gut zu beobachten. Rein algorithmisch kannst du mit diesen Gebotsstrategien starten, aber meine Beobachtung ist oft, dass die Strategien zu defensiv sind und manchmal gar nicht "loslaufen".
Sobald du ca. 10 bis 30 Conversions innerhalb eines Monats hast, kannst du dann gern auf den Ziel-CPA oder "Conversions maximieren" umstellen.
Viele Grüße
Christoph
Wir möchten doch durch diese Aktivitäten Klickkosten sparen.
Mir ist aber aufgefallen, dass wenn ich mein Tagesbudget erhöhe z. B. vom 3,30 auf 9,90 EUR dann der CPC sich auch erhöht. Unterm Strich habe ich nicht mehr Klicks aber mehr Geld ausgegeben.
Warum ist das so?
du gibst durch die deutliche Budgeterhöhung dem Algorithmus das Signal, dass es eine neue Einstellung gibt und er deutlich mehr (das dreifache) an Budget zur Verfügung hat.
Der Lernprozess, über welche Keywords mit welchem CPC wie viele Klicks generiert werden, beginnt im Prinzip wieder fast von vorn.
Wenn du es ein paar Tage laufen lässt, wird es sich wieder einspielen.
Wenn du mit der Performance vorher zufrieden warst und deutlich mehr Budget ausgeben möchtest, empfehle ich eine der beiden Strategien, um diesen Effekt einzudämmen:
- das Tagesbudget nur schrittweise und klein erhöhen (max. 10%), ca. 1 Woche warten und dann weiter steigern
- die Kampagne kopieren (spiegeln) und dort mit einem höheren Budget parallel laufen lassen. Hat sich die neue Kampagne "eingespielt", dann kannst du die alte pausieren
Viele Grüße
Christoph
Vielen Dank für Deine Antworten :)
LG Florian
sehr gern ;)
Viel Erfolg
Christoph
Ich habe zusätzlich zu meinem vorigen Kommentar noch eine ergänzende Frage:
Mir geht es nur mal um die Zeit zwischen Start eines Kontos und den besseren Strategien z.B. Ziel CPA. Denn das ist die Zeit in der ich versuche Daten zu sammeln und in der ich ja NOCH nicht weiß, welche Keywords gut performen und welche schlecht.
Hypothese: Daher würde ich in der Zeit evtl. doch "Klicks maximieren" da Google schneller und effizienter den Spagat schafft zwischen 1. CPCs möglichst gering halten (damit ich mit meinem Budget so lange wie möglich auskomme) und 2. den CPC (variabel) aber doch so hoch ansetzen, dass ich so oft wie möglich ausgespielt werde. Das ist manuell schwieriger.
Was meinst du diesbezüglich?
Vielen Dank! LG Florian
ja, grundsätzlich stimmt das. Aber möchtest du wirklich Google die Entscheidung überlassen, worüber der stärkste Traffic auf deine Seite kommt? Im Falle von broad-Keywords gibst du der Strategie ja dann volle Kontrolle über Synonyme oder ähnliche Keywords.
Ich hatte bspw. mal den Fall den Berliner Stadtteil "Wedding" eingebucht zu haben, die Kampagne stand auf deutsche und englische Sprache - Google schaltete also auch viel zum Thema "Hochzeit". Das hat natürlich viele Klicks und kann demnach auch dann bei "Klicks maximieren" einer der Schwerpunkte werden...
Also wenn du diese Strategie fährst, dann mache das am besten mit Wortgruppen oder genau passenden Keywords. Dann stellst du später auf Ziel-CPA.
Aber warum wählst du dann nicht gleich von Beginn an "Conversions maximieren"?
Ich bin wie gesagt ein Freund von "manuellen CPCs" zu Beginn, vielleicht bin ich da aber noch zu altmodisch ;)
Lasse mich gern wissen, welche Erfahrungen du damit sammelst.
Viel Erfolg und bis demnächst ;)
Christoph
Vielen Dank für den guten Beitrag! Die konkreten Strategien haben mir gut gefallen :) Was meinst du zu folgendem? =>
Nehmen wir deine 4 Bsp. Keywords her, wo Google den meisten Traffic auf "Telefonbuch" & "gelbe Seiten lenkt". Selbst mit dem Modifyer wird da in den Suchbegriffen viel Mist dabei sein, ABER ich sehe ja eben in den Suchbegriffen auch passende Keywords (evtl. auch mit Conversions). Schließe ich die falschen Keywords aus und nehme die richtigen auf ist das ja ein wertvoller Optimierungsprozess.
Mit den ausgeschlossenen Keywords würde ich ja die Qualität der generischen beiden Keywords erhöhen oder?
Meinst du, dass mit "Klicks maximieren" die potenziell besseren Keywords (bei dir Keywords 1 & 2) zu wenig Budget und damit Traffic abbekommen?
Kann es umgekehrt mit dem "manuellen CPC" nicht passieren, dass ich zwar das Budget "gerechter" bzw. gleichmäßiger aufteile, aber mir ggf. zu zu wenig Budget in den generischen Keywords überbleibt, weswegen mir dann in den Suchbegriffen auch stärkere Keywords durch die Lappen gehen?
Danke und LG Florian
der Ansatz ist gut, Ausschlusskeywords helfen natürlich sehr stark dabei, den Traffic "richtig" zu lenken. Dabei solltest du darauf achten, nicht "zu viel" auszuschließen, also zu generisch. Bspw. "gelb" oder "Seiten" als weitgehend passender Ausschluss.
Ich finde der manuelle CPC hilft dir für die Steuerung am besten, auf was du einen Fokus legen möchtest.
Generell empfiehlt es sich, dass du die sehr zielgerichteten und generischen Keywords voneinander trennst. Entweder in verschiedene Anzeigengruppen oder - und dann kannst du es auch mit den Tagesbudgets steuern - auf Kampagnenebene trennen.
Viele Grüße
Christoph
es geht nicht darum, dass dann mehr Nutzer das Formular ausfüllen, sondern dass du deine Keywords und Gebote so aussteuerst (bzw. Google automatisch steuert) um den Fokus deiner Klicks und Kosten auf die Keywords setzt, die auch zu Formularkontakten führen.
Also dass du letztendlich Klicks und Kosten sparst.
In der Schlussfolgerung kannst du das "gesparte" Geld in die erfolgreichen Keywords investieren.
Viele Grüße
Christoph
wenn es wirklich nur um den reinen Traffic geht - der auch teilweise von für dich irrelevanten Nutzern/Suchanfragen kommen kann - dann ja.
Aber du hast doch sicher ein Ziel, was du mit den Google Ads-Kampagnen (und somit mit Hilfe des Traffics) eigentlich erreichen möchtest? Ich vermute eine Reservierung, ein Anruf oder eine Kontaktformularanfrage.
Wenn dies zutrifft, dann ist "Klicks maximieren" nicht sinnvoll, sondern mit eingerichtetem Conversion Tracking eher "Conversions maximieren", "Ziel CPA" oder "Ziel ROAS".
Viele Grüße
Christoph
Was denkst du?