So machst du den Black Friday mit Google Ads zu deinem umsatzstärksten Tag

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Du möchtest den Black Friday dafür nutzen, dass deine Kassen richtig klingeln?

Dann solltest du diesen Zeitraum nicht nur als kurzfristige Rabattaktion sehen, sondern als strategische Phase, in der Google Ads besonders viel bewegen kann. 

Denn rund um Black Friday, Cyber Week und vergleichbare Aktionszeiträume steigt das Kaufinteresse in vielen Branchen massiv an. Gleichzeitig wird der Wettbewerb deutlich härter. Mehr Nachfrage trifft also auf mehr Werbedruck.

Genau deshalb reicht es nicht, einfach nur ein paar Prozent Rabatt einzutragen und zu hoffen, dass Google den Rest schon regelt.

Wenn du das Maximum aus dem Zeitraum holen willst, brauchst du saubere Grundlagen, klare Prioritäten und ein Setup, das mit steigendem Suchvolumen auch wirklich umgehen kann.

In diesem Artikel zeige ich dir, worauf es wirklich ankommt.

Du erfährst:

  • wie du Black Friday mit Google Ads sauber vorbereitest,
  • welche Grundlagen vorher unbedingt stehen sollten,
  • wie du Aktionen in Anzeigen und Shopping sichtbar machst,
  • und welche typischen Fehler dich Umsatz kosten können.

Sehr anschaulich kann dir Google Trends schon früh zeigen, wie stark Themen wie Sparen, Rabatte und Kaufinteresse saisonal anziehen:

Google Trends zu sparen


Warum Black Friday für Google Ads so spannend ist

Rund um Black Friday verändert sich das Verhalten vieler Nutzer spürbar.

Menschen vergleichen mehr, suchen aktiver nach Rabatten, sind offener für Sonderaktionen und treffen Kaufentscheidungen, die sie vorher vielleicht noch verschoben haben.

Das ist die Chance.

Die Herausforderung liegt aber ebenso klar auf der Hand:

  • mehr Wettbewerb,
  • mehr Anzeigen,
  • oft höhere Klickpreise,
  • und mehr Druck auf dein Setup.

Wenn dein Konto sauber aufgestellt ist, kannst du von dieser Phase überproportional profitieren.

Wenn dein Konto unsauber ist, verbrennst du in sehr kurzer Zeit sehr viel Budget.

Google Trends: Nutze Suchverhalten als Frühindikator

Google Trends ist rund um Black Friday eines der einfachsten und nützlichsten Werkzeuge überhaupt.

Du erkennst dort sehr früh, ob Suchinteresse in deinem Markt bereits anzieht und wie sich Begriffe wie Rabatt, Angebot, günstig, Sale oder produktbezogene Aktionssuchen entwickeln.

Das hilft dir vor allem bei drei Dingen:

  • bei der zeitlichen Planung deiner Aktionen,
  • bei der Formulierung deiner Anzeigentexte,
  • und bei der Entscheidung, welche Produktbereiche du besonders stark pushen solltest.

Wichtig ist: Verlass dich nicht nur auf allgemeine Begriffe wie „Black Friday“, sondern prüfe auch Suchmuster rund um deine konkreten Produkte und Kategorien.

Oft siehst du dort deutlich früher, welche Segmente wirklich anziehen.

Die wichtigste Grundlage: sauberes Conversion-Tracking

Es nutzt dir wenig, wenn du am Black Friday nur Klicks und Kosten beobachtest.

Gerade in umsatzstarken Zeiträumen musst du wissen, was deine Kampagnen tatsächlich bringen.

Du solltest deshalb unbedingt ein sauberes Conversion-Tracking eingerichtet haben.

Das betrifft zum Beispiel:

  • Käufe im Shop,
  • Warenkorbwerte,
  • Leads oder Kontaktanfragen,
  • Telefonanrufe, wenn sie für dein Modell relevant sind,
  • und im Idealfall auch wertbasierte Conversion-Daten.

Nur dann kannst du wirklich beurteilen:

  • welche Kampagne Umsatz bringt,
  • welche Produkte profitabel laufen,
  • welche Anzeigen funktionieren,
  • und wo du Budget lieber umschichten solltest.

Gleichzeitig braucht auch Smart Bidding diese Daten. Du kannst nicht sinnvoll auf Conversion-Wert oder Ziel-ROAS optimieren, wenn du Google kaum oder keine brauchbaren Conversion-Signale zurückspielst.

Die Basis für gutes Anzeigenmanagement ist eine sinnvolle Struktur

Damit deine Ads rund um Black Friday wirklich stark performen, brauchst du eine saubere Kampagnen- und Anzeigenstruktur.

Gerade in Aktionsphasen wird oft hektisch noch schnell etwas aufgesetzt – und genau das rächt sich später.

Wichtig ist vor allem:

  • klare Trennung nach Produktbereichen oder Suchintentionen,
  • saubere Zuordnung der Keywords,
  • passende Anzeigentexte zur Aktion,
  • und Landingpages, die das Werbeversprechen auch wirklich einlösen.

Mehr zur sauberen Suchkampagnen-Struktur findest du auch in diesem Blogartikel.

Gute Qualitätsfaktoren sind gerade in Peak-Phasen Gold wert

Wenn rund um Black Friday der Wettbewerb anzieht, steigen in vielen Konten auch die Klickpreise. Genau deshalb sind gute Qualitätsfaktoren besonders wichtig.

Ein guter Qualitätsfaktor entsteht nicht durch Glück, sondern durch Relevanz.

Google schaut sich unter anderem an:

  • die erwartete Klickrate,
  • die Relevanz deiner Anzeige,
  • und die Nutzererfahrung auf deiner Zielseite.

Ein Wert von 6 oder 7 ist meistens solide. Höher ist natürlich besser.

Und ja: Schlechtere Qualitätsfaktoren können dazu führen, dass du gerade in hochkompetitiven Phasen unnötig teure Klicks einkaufst.

Plane Black Friday nicht nur für einen Tag

Das ist ein Fehler, den ich immer wieder sehe.

Viele fokussieren sich nur auf den eigentlichen Black Friday und vergessen, dass sich Nachfrage und Kaufintention oft schon vorher aufbauen.

Deshalb ist es meist sinnvoll, nicht nur den einen Peak-Tag zu betrachten, sondern eine saubere Logik für die gesamte Phase zu planen.

Zum Beispiel:

  • Warm-up vor dem Peak,
  • klare Hauptaktion rund um Black Friday,
  • Verlängerung in die Cyber Week oder bis Cyber Monday,
  • und gegebenenfalls Remarketing für Nutzer, die vorher schon Interesse gezeigt haben.

So gibst du dem Algorithmus und deinen Kampagnen mehr Substanz als mit einem hektischen 24-Stunden-Strohfeuer.

Shopping-Kampagnen: Prüfe dein Sortiment und deinen Feed frühzeitig

Wenn du Shopping-Kampagnen oder Performance Max mit Feed nutzt, solltest du vor Black Friday unbedingt dein Merchant Center prüfen.

Besonders wichtig sind:

  • sind deine wichtigsten Produkte freigegeben,
  • sind Preise und Verfügbarkeiten korrekt,
  • ist genug Lagerbestand vorhanden,
  • sind Titel und Bilder sauber,
  • und sind deine wichtigsten Produkte wirklich sichtbar priorisiert?

Es wäre extrem ärgerlich, wenn du die Nachfrage auf Produkte lenkst, die abgelehnt wurden, falsche Preise zeigen oder gar nicht lieferbar sind.

Gerade bei Aktionsphasen solltest du dein Top-Sortiment ganz bewusst prüfen und nicht einfach hoffen, dass der Feed schon irgendwie passt.

Merchant Promotions: Mach Rabatte direkt im Shopping sichtbarer

Wenn du mit Shopping arbeitest, solltest du dir auch Promotions im Merchant Center anschauen.

Damit kannst du Zusatzinformationen wie Rabatte oder Aktionsmechaniken direkt sichtbar machen und deine Shopping-Anzeigen noch auffälliger gestalten.

Das ist besonders dann stark, wenn Nutzer ohnehin aktiv nach Deals, Angeboten oder Preisvorteilen suchen.

Wichtig ist nur: Auch hier muss die Aktion sauber zur Zielseite und zum tatsächlichen Angebot passen.


Stelle sicher, dass du eine sinnvolle Gebotsstrategie gewählt hast

Gerade für Black Friday solltest du deine Gebotsstrategie nicht erst am Aktionstag zum ersten Mal ernsthaft hinterfragen.

Wenn du wertbasiert arbeitest, sind häufig diese Strategien relevant:

  • Conversion-Wert maximieren
  • Ziel-ROAS

Wenn du einen Ziel-ROAS nutzt, dann prüfe frühzeitig, ob die Kampagne damit wirklich genug Reichweite bekommt.

Es kann sinnvoll sein, vor der Peak-Phase zu testen, ob ein etwas niedrigerer Ziel-ROAS mehr Volumen erschließt, ohne die Profitabilität zu stark zu verwässern.

Wichtig ist nur: Solche Anpassungen solltest du nicht panisch am Black-Friday-Morgen machen, sondern möglichst schon vorher testen.

Denn Google braucht Spielraum – und der Algorithmus reagiert meist besser auf vorbereitete Anpassungen als auf hektische Last-Minute-Sprünge.

Prüfe unbedingt dein Tagesbudget

Das klingt selbstverständlich, wird aber erstaunlich oft übersehen.

Rund um Black Friday steigen die Suchanfragen in vielen Märkten deutlich an. Wenn dein Tagesbudget zu früh gedeckelt ist, verlierst du Sichtbarkeit genau dann, wenn die Nachfrage am stärksten ist.

Deshalb solltest du vorher sauber prüfen:

  • Ist mein Tagesbudget überhaupt hoch genug?
  • Sind meine wichtigsten Kampagnen budgetlimitiert?
  • Welche Kampagnen sollten im Zweifel Vorrang haben?

Gerade wenn dein Konto profitabel läuft, solltest du in Peak-Tagen nicht am falschen Ende sparen.

Portfolio-Gebotsstrategien können sinnvoll sein

Wenn mehrere Kampagnen auf ein ähnliches Ziel einzahlen, können Portfolio-Gebotsstrategien sinnvoll sein.

Der Vorteil ist, dass Google dann mehr gemeinsame Datenbasis hat und nicht jede Kampagne komplett isoliert optimieren muss.

Das ist vor allem dann hilfreich, wenn du mehrere ähnliche Aktionskampagnen oder Produktbereiche hast, die alle in denselben Peak hineinlaufen.

Wichtig ist aber auch hier: Nur zusammenfassen, was wirklich logisch zusammengehört. Nicht alles in einen Topf werfen.

Saisonale Anpassungen: sinnvoll, aber bitte gezielt

Eine Funktion, die rund um Black Friday sehr interessant sein kann, sind saisonabhängige Anpassungen.

Damit kannst du Google mitteilen, dass du in einem kurzen Zeitraum eine spürbar höhere Conversion-Rate erwartest.

Das kann gerade bei sehr starken, kurzfristigen Peaks sinnvoll sein.

Wichtig ist aber: Diese Funktion ist nicht dafür gedacht, wochenlange Standard-Saisons grob nachzubilden. Sie ist besonders sinnvoll für kurze, stark abweichende Aktionszeiträume.

Wenn du sie nutzt, dann idealerweise auf Basis echter Erfahrungswerte – also zum Beispiel aus Vorjahresdaten, aus ähnlichen Aktionen oder aus sehr belastbaren Prognosen.

Und auch hier gilt wieder: Bitte vorher vorbereiten und nicht spontan im Stress aktivieren.

Kommuniziere deine Aktion klar in der Anzeige

Wenn du eine gute Aktion hast, dann muss sie auch in deinen Anzeigen sichtbar werden.

Viel zu oft läuft eine starke Black-Friday-Aktion auf der Website, während die Suchanzeigen fast so aussehen wie im normalen Alltagsbetrieb.

Nutze deshalb deine Werbetexte aktiv, um den Mehrwert klar zu transportieren.

Zum Beispiel:

  • Rabatt oder Preisvorteil
  • Zeitraum der Aktion
  • Versandvorteil
  • Bundle oder Zugabe
  • begrenzte Verfügbarkeit

Wichtig ist nur: Nicht künstlich überdrehen. Black Friday ist ohnehin laut genug. Gute Anzeigen sind klar, konkret und relevant – nicht einfach nur schrill.

Angebots-Assets und Sitelinks gezielt nutzen

Für Black Friday solltest du unbedingt auch mit Angebots-Assets arbeiten.

Damit kannst du Aktionen in einer zusätzlichen Zeile in der Anzeige hervorheben und Start- sowie Enddaten sauber definieren.

Auch Sitelinks sind hier extrem hilfreich – vor allem dann, wenn du eine eigene Landingpage oder spezielle Unterseiten für deine Black-Friday-Angebote hast.

So kannst du Nutzer sehr gezielt zu den passenden Bereichen schicken und gleichzeitig mehr Sichtbarkeit in der Anzeige aufbauen.

Denke über Match Types und Reichweite bewusst nach

Wenn du im Alltag sehr konservativ mit Match Types arbeitest, kann Black Friday ein guter Zeitpunkt sein, kontrolliert mehr Reichweite zu testen.

Das heißt nicht, dass du alles auf weitgehend passend umstellen solltest.

Aber es kann sinnvoll sein, gezielt mit Tests zu arbeiten, um zusätzliche Suchanfragen zu erschließen, die in Peak-Phasen relevant werden.

Wichtig ist nur, dass du das sauber vorbereitest:

  • mit Testlogik,
  • mit klarer Beobachtung,
  • und nicht erst dann, wenn die eigentliche Aktionsphase schon läuft.

Wenn du das testen willst, dann lieber einige Tage oder Wochen vorher in kontrollierter Form.

Performance Max kann sinnvoll sein – aber nicht blind

Wenn du bereits mit Maximaler Performance arbeitest, kann Black Friday eine sehr starke Phase für diese Kampagnen sein.

Gerade in Kombination mit guten Produktdaten, starken Assets und sauberem Tracking kann Performance Max zusätzliche Reichweite und Umsatz bringen.

Aber auch hier gilt: Nicht blind laufen lassen.

Prüfe vorher:

  • sind deine Assets aktuell,
  • sind Feed und Zielseiten sauber,
  • sind Brand- und Ausschlusslogiken geklärt,
  • und ist die Kampagne in ihrer Rolle im Konto wirklich sinnvoll aufgestellt?

Mehr dazu findest du auch in diesem Blogartikel.

Typische Fehler rund um Black Friday

Diese Fehler sehe ich jedes Jahr wieder:

  • keine oder schlechte Tracking-Daten
  • zu späte Vorbereitung
  • zu kleines Budget
  • Aktionen werden auf der Website anders kommuniziert als in den Anzeigen
  • Merchant Center und Produktfeed werden nicht rechtzeitig geprüft
  • Gebotsstrategien werden zu hektisch geändert
  • zu allgemeine Landingpages statt klarer Aktionsseiten

Alle diese Fehler kosten in Peak-Phasen besonders viel, weil du dann in kurzer Zeit sehr viel mehr Nachfrage und sehr viel mehr Budgetbewegung hast.

Bist du schon bereit für deinen umsatzstärksten Zeitraum des Jahres?

Oder bist du dir noch unsicher, ob bei deinen Kampagnen wirklich alle Stellschrauben richtig sitzen?

Der Black-Friday-Zeitraum ist für viele Anbieter einer der stärksten Umsatzhebel des Jahres. Wenn du dich nicht rechtzeitig vorbereitest, wird deine Konkurrenz einen großen Teil dieses Volumens mitnehmen.

Wenn dein Setup aber sauber steht, kannst du diese Phase extrem gut für dich nutzen.

Lass uns gern gemeinsam darüber sprechen, wie deine Kampagnen rund um Black Friday richtig stark werden

Ich kann dir in kurzer Zeit sagen, wo in deinem Setup die größten Hebel liegen und wie wir die Weichen so stellen, dass deine Ads rund um die Peak-Phase deutlich besser performen.

Buche dir einfach einen Termin in meinem Kalender.

Anschließend bekommst du eine Bestätigung mit weiteren Infos, wie unser Gespräch ablaufen wird.

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