Du möchtest den Black Friday dafür nutzen, dass deine Kassen richtig klingeln?
Dann solltest du diesen Zeitraum nicht nur als kurzfristige Rabattaktion sehen, sondern als strategische Phase, in der Google Ads besonders viel bewegen kann.
Denn rund um Black Friday, Cyber Week und vergleichbare Aktionszeiträume steigt das Kaufinteresse in vielen Branchen massiv an. Gleichzeitig wird der Wettbewerb deutlich härter. Mehr Nachfrage trifft also auf mehr Werbedruck.
Genau deshalb reicht es nicht, einfach nur ein paar Prozent Rabatt einzutragen und zu hoffen, dass Google den Rest schon regelt.
Wenn du das Maximum aus dem Zeitraum holen willst, brauchst du saubere Grundlagen, klare Prioritäten und ein Setup, das mit steigendem Suchvolumen auch wirklich umgehen kann.
In diesem Artikel zeige ich dir, worauf es wirklich ankommt.
Du erfährst:
Sehr anschaulich kann dir Google Trends schon früh zeigen, wie stark Themen wie Sparen, Rabatte und Kaufinteresse saisonal anziehen:
Rund um Black Friday verändert sich das Verhalten vieler Nutzer spürbar.
Menschen vergleichen mehr, suchen aktiver nach Rabatten, sind offener für Sonderaktionen und treffen Kaufentscheidungen, die sie vorher vielleicht noch verschoben haben.
Das ist die Chance.
Die Herausforderung liegt aber ebenso klar auf der Hand:
Wenn dein Konto sauber aufgestellt ist, kannst du von dieser Phase überproportional profitieren.
Wenn dein Konto unsauber ist, verbrennst du in sehr kurzer Zeit sehr viel Budget.
Google Trends ist rund um Black Friday eines der einfachsten und nützlichsten Werkzeuge überhaupt.
Du erkennst dort sehr früh, ob Suchinteresse in deinem Markt bereits anzieht und wie sich Begriffe wie Rabatt, Angebot, günstig, Sale oder produktbezogene Aktionssuchen entwickeln.
Das hilft dir vor allem bei drei Dingen:
Wichtig ist: Verlass dich nicht nur auf allgemeine Begriffe wie „Black Friday“, sondern prüfe auch Suchmuster rund um deine konkreten Produkte und Kategorien.
Oft siehst du dort deutlich früher, welche Segmente wirklich anziehen.
Es nutzt dir wenig, wenn du am Black Friday nur Klicks und Kosten beobachtest.
Gerade in umsatzstarken Zeiträumen musst du wissen, was deine Kampagnen tatsächlich bringen.
Du solltest deshalb unbedingt ein sauberes Conversion-Tracking eingerichtet haben.
Das betrifft zum Beispiel:
Nur dann kannst du wirklich beurteilen:
Gleichzeitig braucht auch Smart Bidding diese Daten. Du kannst nicht sinnvoll auf Conversion-Wert oder Ziel-ROAS optimieren, wenn du Google kaum oder keine brauchbaren Conversion-Signale zurückspielst.
Damit deine Ads rund um Black Friday wirklich stark performen, brauchst du eine saubere Kampagnen- und Anzeigenstruktur.
Gerade in Aktionsphasen wird oft hektisch noch schnell etwas aufgesetzt – und genau das rächt sich später.
Wichtig ist vor allem:
Mehr zur sauberen Suchkampagnen-Struktur findest du auch in diesem Blogartikel.
Wenn rund um Black Friday der Wettbewerb anzieht, steigen in vielen Konten auch die Klickpreise. Genau deshalb sind gute Qualitätsfaktoren besonders wichtig.
Ein guter Qualitätsfaktor entsteht nicht durch Glück, sondern durch Relevanz.
Google schaut sich unter anderem an:
Ein Wert von 6 oder 7 ist meistens solide. Höher ist natürlich besser.
Und ja: Schlechtere Qualitätsfaktoren können dazu führen, dass du gerade in hochkompetitiven Phasen unnötig teure Klicks einkaufst.
Das ist ein Fehler, den ich immer wieder sehe.
Viele fokussieren sich nur auf den eigentlichen Black Friday und vergessen, dass sich Nachfrage und Kaufintention oft schon vorher aufbauen.
Deshalb ist es meist sinnvoll, nicht nur den einen Peak-Tag zu betrachten, sondern eine saubere Logik für die gesamte Phase zu planen.
Zum Beispiel:
So gibst du dem Algorithmus und deinen Kampagnen mehr Substanz als mit einem hektischen 24-Stunden-Strohfeuer.
Wenn du Shopping-Kampagnen oder Performance Max mit Feed nutzt, solltest du vor Black Friday unbedingt dein Merchant Center prüfen.
Besonders wichtig sind:
Es wäre extrem ärgerlich, wenn du die Nachfrage auf Produkte lenkst, die abgelehnt wurden, falsche Preise zeigen oder gar nicht lieferbar sind.
Gerade bei Aktionsphasen solltest du dein Top-Sortiment ganz bewusst prüfen und nicht einfach hoffen, dass der Feed schon irgendwie passt.
Wenn du mit Shopping arbeitest, solltest du dir auch Promotions im Merchant Center anschauen.
Damit kannst du Zusatzinformationen wie Rabatte oder Aktionsmechaniken direkt sichtbar machen und deine Shopping-Anzeigen noch auffälliger gestalten.
Das ist besonders dann stark, wenn Nutzer ohnehin aktiv nach Deals, Angeboten oder Preisvorteilen suchen.
Wichtig ist nur: Auch hier muss die Aktion sauber zur Zielseite und zum tatsächlichen Angebot passen.
Gerade für Black Friday solltest du deine Gebotsstrategie nicht erst am Aktionstag zum ersten Mal ernsthaft hinterfragen.
Wenn du wertbasiert arbeitest, sind häufig diese Strategien relevant:
Wenn du einen Ziel-ROAS nutzt, dann prüfe frühzeitig, ob die Kampagne damit wirklich genug Reichweite bekommt.
Es kann sinnvoll sein, vor der Peak-Phase zu testen, ob ein etwas niedrigerer Ziel-ROAS mehr Volumen erschließt, ohne die Profitabilität zu stark zu verwässern.
Wichtig ist nur: Solche Anpassungen solltest du nicht panisch am Black-Friday-Morgen machen, sondern möglichst schon vorher testen.
Denn Google braucht Spielraum – und der Algorithmus reagiert meist besser auf vorbereitete Anpassungen als auf hektische Last-Minute-Sprünge.
Das klingt selbstverständlich, wird aber erstaunlich oft übersehen.
Rund um Black Friday steigen die Suchanfragen in vielen Märkten deutlich an. Wenn dein Tagesbudget zu früh gedeckelt ist, verlierst du Sichtbarkeit genau dann, wenn die Nachfrage am stärksten ist.
Deshalb solltest du vorher sauber prüfen:
Gerade wenn dein Konto profitabel läuft, solltest du in Peak-Tagen nicht am falschen Ende sparen.
Wenn mehrere Kampagnen auf ein ähnliches Ziel einzahlen, können Portfolio-Gebotsstrategien sinnvoll sein.
Der Vorteil ist, dass Google dann mehr gemeinsame Datenbasis hat und nicht jede Kampagne komplett isoliert optimieren muss.
Das ist vor allem dann hilfreich, wenn du mehrere ähnliche Aktionskampagnen oder Produktbereiche hast, die alle in denselben Peak hineinlaufen.
Wichtig ist aber auch hier: Nur zusammenfassen, was wirklich logisch zusammengehört. Nicht alles in einen Topf werfen.
Eine Funktion, die rund um Black Friday sehr interessant sein kann, sind saisonabhängige Anpassungen.
Damit kannst du Google mitteilen, dass du in einem kurzen Zeitraum eine spürbar höhere Conversion-Rate erwartest.
Das kann gerade bei sehr starken, kurzfristigen Peaks sinnvoll sein.
Wichtig ist aber: Diese Funktion ist nicht dafür gedacht, wochenlange Standard-Saisons grob nachzubilden. Sie ist besonders sinnvoll für kurze, stark abweichende Aktionszeiträume.
Wenn du sie nutzt, dann idealerweise auf Basis echter Erfahrungswerte – also zum Beispiel aus Vorjahresdaten, aus ähnlichen Aktionen oder aus sehr belastbaren Prognosen.
Und auch hier gilt wieder: Bitte vorher vorbereiten und nicht spontan im Stress aktivieren.
Wenn du eine gute Aktion hast, dann muss sie auch in deinen Anzeigen sichtbar werden.
Viel zu oft läuft eine starke Black-Friday-Aktion auf der Website, während die Suchanzeigen fast so aussehen wie im normalen Alltagsbetrieb.
Nutze deshalb deine Werbetexte aktiv, um den Mehrwert klar zu transportieren.
Zum Beispiel:
Wichtig ist nur: Nicht künstlich überdrehen. Black Friday ist ohnehin laut genug. Gute Anzeigen sind klar, konkret und relevant – nicht einfach nur schrill.
Für Black Friday solltest du unbedingt auch mit Angebots-Assets arbeiten.
Damit kannst du Aktionen in einer zusätzlichen Zeile in der Anzeige hervorheben und Start- sowie Enddaten sauber definieren.
Auch Sitelinks sind hier extrem hilfreich – vor allem dann, wenn du eine eigene Landingpage oder spezielle Unterseiten für deine Black-Friday-Angebote hast.
So kannst du Nutzer sehr gezielt zu den passenden Bereichen schicken und gleichzeitig mehr Sichtbarkeit in der Anzeige aufbauen.
Wenn du im Alltag sehr konservativ mit Match Types arbeitest, kann Black Friday ein guter Zeitpunkt sein, kontrolliert mehr Reichweite zu testen.
Das heißt nicht, dass du alles auf weitgehend passend umstellen solltest.
Aber es kann sinnvoll sein, gezielt mit Tests zu arbeiten, um zusätzliche Suchanfragen zu erschließen, die in Peak-Phasen relevant werden.
Wichtig ist nur, dass du das sauber vorbereitest:
Wenn du das testen willst, dann lieber einige Tage oder Wochen vorher in kontrollierter Form.
Wenn du bereits mit Maximaler Performance arbeitest, kann Black Friday eine sehr starke Phase für diese Kampagnen sein.
Gerade in Kombination mit guten Produktdaten, starken Assets und sauberem Tracking kann Performance Max zusätzliche Reichweite und Umsatz bringen.
Aber auch hier gilt: Nicht blind laufen lassen.
Prüfe vorher:
Mehr dazu findest du auch in diesem Blogartikel.
Diese Fehler sehe ich jedes Jahr wieder:
Alle diese Fehler kosten in Peak-Phasen besonders viel, weil du dann in kurzer Zeit sehr viel mehr Nachfrage und sehr viel mehr Budgetbewegung hast.
Oder bist du dir noch unsicher, ob bei deinen Kampagnen wirklich alle Stellschrauben richtig sitzen?
Der Black-Friday-Zeitraum ist für viele Anbieter einer der stärksten Umsatzhebel des Jahres. Wenn du dich nicht rechtzeitig vorbereitest, wird deine Konkurrenz einen großen Teil dieses Volumens mitnehmen.
Wenn dein Setup aber sauber steht, kannst du diese Phase extrem gut für dich nutzen.
Ich kann dir in kurzer Zeit sagen, wo in deinem Setup die größten Hebel liegen und wie wir die Weichen so stellen, dass deine Ads rund um die Peak-Phase deutlich besser performen.
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