Das grundlegende Abrechnungsmodell in Google Ads ist der CPC – der Cost per Click. Du zahlst also für jeden Klick auf deine Anzeige, unabhängig davon, ob daraus ein Kauf, ein Lead oder sonst eine gewünschte Aktion entsteht.
Im Google Display Netzwerk gibt es zusätzlich die Möglichkeit, per CPM abzurechnen – also auf Basis des Tausender-Kontakt-Preises (TKP). Hier zahlst du pro 1.000 Impressionen.
Aber was wäre, wenn du weder für Impressionen noch für Klicks zahlen müsstest – sondern nur dann, wenn tatsächlich eine Conversion stattfindet?
Genau das ist mit Pay per Conversion möglich. Du zahlst ausschließlich dann, wenn ein Nutzer eine von dir definierte Conversion-Aktion ausführt – also zum Beispiel einen Kauf abschließt, ein Formular absendet oder eine andere messbare Aktion auf deiner Website durchführt. Grundlage dafür ist ein sauber eingerichtetes Conversion Tracking.
Das klingt nach einem traumhaften Modell, denn faktisch gehst du kein Risiko ein: Keine Conversion, keine Kosten.
Pay per Conversion nutzt im Hintergrund denselben Gebotsalgorithmus wie die normale Abrechnung per Klick. Der Unterschied: Du wirst nicht für Klicks oder Impressionen belastet, sondern ausschließlich für die Conversions, die du erhältst – und zwar zum eingestellten Ziel-CPA.
Ein Beispiel: Du legst einen Ziel-CPA von 20 € fest. In einem Monat generiert deine Kampagne 15 Conversions. Dann zahlst du 300 € – unabhängig davon, wie viele Klicks oder Impressionen dafür nötig waren.
Pay per Conversion ist nur für Display-Kampagnen verfügbar und an bestimmte Voraussetzungen geknüpft:
Wenn dein Konto die Voraussetzungen erfüllt, ist die Einrichtung einfach:
Wichtig: Dein Tagesbudget sollte mindestens das Doppelte deines Ziel-CPA betragen. Die Monatsbudgets werden eingehalten, aber die Ausgaben können sich ungleichmäßig über den Monat verteilen.
Pay per Conversion ist besonders interessant, wenn du Display-Kampagnen nutzt und bereits ein stabiles Conversion-Volumen in deinem Konto hast. Gerade Werbetreibende, die in der Vergangenheit mit Display-Kampagnen schlechte Erfahrungen gemacht haben, bekommen damit eine risikoärmere Option an die Hand.
Bedenke aber: Auch wenn du nur im Erfolgsfall zahlst, braucht Google genügend Spielraum bei Budget und Ziel-CPA, damit die Kampagne überhaupt ausreichend ausliefern kann. Ein zu niedrig angesetzter Ziel-CPA führt dazu, dass die Kampagne kaum Impressionen erhält.
Unabhängig von Pay per Conversion solltest du in Google Ads generell auf conversion-basierte Gebotsstrategien setzen, sobald du genügend Daten hast. Die Empfehlung: Starte eine neue Kampagne zunächst mit Klicks maximieren, um Traffic und erste Conversions zu sammeln. Ab etwa 30 Conversions pro Monat kannst du auf Conversions maximieren oder Conversion-Wert maximieren umstellen.
Einen festen Ziel-CPA oder Ziel-ROAS solltest du erst hinterlegen, wenn die Kampagne ausreichend Daten gesammelt hat – und dann lieber etwas großzügiger starten und schrittweise optimieren.
Weitere Informationen findest du im Google Ads Hilfeartikel zu Pay per Conversion.
Meta Description: Pay per Conversion in Google Ads: Nur zahlen, wenn eine Conversion stattfindet. So funktioniert das Modell für Display-Kampagnen, welche Voraussetzungen gelten und wie du es einrichtest.
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vielen Dank für deinen Kommentar. Der CPC ist im Prinzip ja nur die Abrechnungsgrundlage. Das ausfüllen der Formulare echter Kundenanfragen sind dann die für dich wertvollen Conversions. Dies kann man messen und an Google entsprechend zurückmelden (auch mit der Qualität), dann kannst du ideal auf diese hochqualitativen Anfragen optimieren lassen.
Bei evtl. Klickbetrug gibt es auch Lösungen, um das zu reduzieren.
Wir setzen diese Strategien für einige Kunden ein, auch in sehr wettbewerbsintensivem Umfeld, ein.
Komme sehr gern für weitere Infos auf uns zu!
Viele Grüße
Christoph
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