Die Frage ist nur: Mit welchem Tool arbeitest du dafür sinnvoll?
Eines der bekanntesten Werkzeuge dafür ist ganz klar SEMrush.
Und ja – das Tool kann eine Menge. Aber wie so oft gilt auch hier: Nur weil ein Tool viele Funktionen hat, heißt das noch nicht automatisch, dass man es auch sinnvoll nutzt.
Genau deshalb geht es in diesem Artikel nicht einfach nur um eine klassische Toolvorstellung, sondern um die wichtigere Frage:
Wofür ist SEMrush bei der Keyword-Recherche wirklich stark – und wo hilft es dir in der Praxis bei SEO und Google Ads wirklich weiter?
Inhaltsverzeichnis
SEMrush ist eine große Online-Marketing-Plattform, die unter anderem Werkzeuge für SEO, Content, Wettbewerbsanalyse, PPC und Keyword-Recherche anbietet.
Für viele ist SEMrush erstmal „das SEO-Tool“. Das greift aber eigentlich zu kurz.
Denn gerade bei der Keyword-Recherche ist SEMrush interessant, weil du damit nicht nur Suchbegriffe sammeln kannst, sondern auch direkt besser einschätzen kannst:
Genau dadurch wird aus einer simplen Keyword-Liste am Ende eher eine brauchbare Arbeitsgrundlage.
SEMrush lohnt sich vor allem dann, wenn du nicht nur ein paar Keywords nachschlagen, sondern strukturiert arbeiten willst.
Ich finde das Tool vor allem spannend für:
Wenn du nur gelegentlich mal ein paar Suchbegriffe prüfen willst, ist SEMrush oft schon fast zu groß gedacht.
Wenn du aber ernsthaft mit SEO oder Google Ads arbeitest, ist es ein ziemlich starkes Werkzeug.
SEMrush hat viele Bereiche. Für die Keyword-Recherche sind aus meiner Sicht aber vor allem diese Funktionen wichtig:
Das ist der schnellste Einstieg.
Du gibst ein Keyword ein und bekommst direkt einen ersten Überblick: Suchvolumen, CPC, Wettbewerb, Suchintention, Trends und weitere Datenpunkte.
Das ist super, wenn du erstmal schnell einschätzen willst, ob ein Begriff grundsätzlich spannend ist oder nicht.
Ich nutze so eine Übersicht gern, um am Anfang nicht direkt in eine riesige Liste abzutauchen, sondern erstmal ein Gefühl für das Thema zu bekommen.
Das ist wahrscheinlich die bekannteste Funktion in SEMrush rund um Keywords.
Und ganz ehrlich: Genau hier beginnt für viele erst die eigentliche Arbeit.
Du startest mit einem Seed-Keyword und bekommst dann eine große Menge verwandter Begriffe, Wortgruppen, Fragen, Longtails und Filtermöglichkeiten.
Das ist vor allem dann stark, wenn du:
Was ich an solchen Tools generell mag: Sie zeigen dir nicht nur „mehr Keywords“, sondern häufig auch, wie Suchlogiken und Themenfelder zusammenhängen.
Das ist für mich einer der spannendsten Bereiche überhaupt.
Denn viele Keyword-Recherchen werden immer noch nur aus der eigenen Sicht gemacht.
Also: „Welche Begriffe fallen uns selbst ein?“
Viel spannender ist aber oft die Frage:
Für welche Keywords sind Wettbewerber sichtbar, die wir bisher gar nicht auf dem Schirm haben?
Genau dafür ist Keyword Gap stark.
Du vergleichst deine Domain mit Wettbewerbern und siehst, wo Überschneidungen, Lücken oder Chancen liegen.
Gerade für SEO ist das Gold wert. Aber auch für Google Ads kann das extrem hilfreich sein, wenn du neue Themen, Winkel oder Suchmuster entdecken willst.
Das ist aus meiner Sicht vor allem dann spannend, wenn du die Recherche nicht nur machen, sondern am Ende auch sauber strukturieren willst.
Denn genau da scheitern viele.
Sie haben nachher 500, 2.000 oder 10.000 Keywords – aber keine klare Strategie dahinter.
Mit einer guten Struktur erkennst du deutlich besser:
Wenn ich mit SEMrush eine Keyword-Recherche aufsetze, würde ich grob in dieser Reihenfolge vorgehen:
Genau an dieser Stelle trennt sich in der Praxis oft „Tool benutzen“ von „wirklich mit einem Tool arbeiten“.
Viele denken bei SEMrush automatisch zuerst an SEO. Das ist auch nachvollziehbar.
Aber gerade für Google Ads kann die Keyword-Recherche mit SEMrush ebenfalls spannend sein.
Zum Beispiel für:
Wichtig ist nur: Für Google Ads würde ich nie blind jede große Keyword-Liste aus einem Tool übernehmen.
Das machen viele – und wundern sich dann über viel Streuverlust.
Das Tool ist stark für Recherche und Struktur. Die eigentliche Kampagnenqualität entsteht aber erst durch deine Auswahl, dein Matching, deine Ausschlüsse, deine Texte und deine Landingpages.
Ich würde SEMrush deshalb nie als „Tool sagt dir alles“ verstehen.
Ich würde es eher so sehen: SEMrush gibt dir eine sehr gute Datengrundlage – denken musst du trotzdem selbst.
SEMrush ist für die Keyword-Recherche ein wirklich starkes Tool.
Vor allem dann, wenn du nicht nur ein paar Suchbegriffe prüfen, sondern Themen systematisch aufbauen, Wettbewerber analysieren und Keywords für SEO oder Google Ads sinnvoll clustern willst.
Die größte Stärke liegt für mich nicht nur in der Menge an Keywords, sondern in der Kombination aus:
Wenn du das Tool nur nutzt, um dir eine große Liste ausspucken zu lassen, verschenkst du einen Großteil des Potenzials.
Wenn du es aber sauber für Themenlogik, Suchintention und Priorisierung nutzt, ist SEMrush für SEO und Google Ads definitiv eines der spannendsten Keyword-Recherche-Tools am Markt.
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Kann ich auf jeden Fall auch empfehlen.
LG Sarah
danke dir für den Tipp - du hast Recht! Nettes Tool ;)
Viele Grüße
Christoph
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