Aktuell bekommen wir von Newsletter-Lesern, aus der Community und aus Gesprächen mit Unternehmen immer wieder die Rückmeldung, dass beauftragte Ads-Agenturen ihre Preise deutlich erhöhen. Teilweise spürbar, teilweise sehr massiv.
Das ist ein guter Anlass, das klassische Agenturmodell einmal kritisch zu hinterfragen.
Also dieses Prinzip:
„Ich beauftrage eine Agentur. Sie übernimmt für mich Google Ads, betreut die Kampagnen, schickt einmal im Monat einen Bericht und beantwortet Rückfragen bei Gelegenheit per E-Mail.“
Das kann funktionieren. Es kann aber auch sehr teuer, sehr unpersönlich und vor allem deutlich weniger wirksam sein, als es auf den ersten Blick wirkt.
Gerade wenn Preise stark steigen, solltest du dir in Ruhe die Frage stellen:
Bekomme ich dafür wirklich die Betreuung, die mein Unternehmen braucht?
Aus meiner Sicht gehört zu einer guten Google-Ads-Betreuung deutlich mehr dazu als Reporting, ein paar Optimierungen und eine hübsche Präsentation am Monatsende.
Deshalb bekommst du hier eine klare Checkliste, worauf du bei deiner Ads-Agentur unbedingt achten solltest.
Der erste Punkt klingt banal, ist aber entscheidend.
Eine Preiserhöhung ist nicht automatisch schlecht. Auch Agenturen haben höhere Kosten, investieren in Personal, Weiterbildung, Tools, KI, Tracking-Know-how und neue Anforderungen im Markt.
Die eigentliche Frage ist also nicht nur:
„Ist es teurer geworden?“
Sondern:
„Passt die Vergütung zu der Leistung, die ich tatsächlich bekomme?“
Prüfe deshalb ganz nüchtern:
Wenn der Preis deutlich steigt, die Leistung aber faktisch gleich bleibt, solltest du das sehr kritisch hinterfragen.
Das ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt.
Viele Unternehmen und Agenturen reden zwar über Google Ads, verfolgen aber in Wahrheit unterschiedliche Interessen.
Der Klassiker: Die Agentur wird prozentual auf das Werbebudget vergütet.
Das klingt zunächst logisch, hat aber einen klaren Haken: Die Vergütung steigt automatisch mit höheren Werbeausgaben.
Das kann zu einem Zielkonflikt führen.
Denn dein Ziel ist nicht, möglichst viel Geld bei Google auszugeben. Dein Ziel ist es, profitable Anfragen, Verkäufe oder andere saubere Conversions zu erzielen.
Deshalb sollte die Zusammenarbeit immer an echten Zielgrößen ausgerichtet sein, zum Beispiel:
Ein prozentuales Modell ist nicht automatisch unseriös. Aber du solltest sehr genau darauf achten, ob dadurch falsche Anreize entstehen.
Oft sinnvoller sind deshalb:
Wichtig ist immer: Die Agentur sollte mit dir gemeinsam an deinem Unternehmenserfolg arbeiten – nicht nur an mehr Werbedruck.
Für mich ist das absolute Grundvoraussetzung.
Ganz egal, ob das Konto schon bestand oder von der Agentur neu aufgebaut wurde: Du solltest jederzeit vollen Zugriff auf dein eigenes Google Ads Konto haben.
Leider gibt es noch immer Konstellationen, in denen Kunden nur Berichte bekommen, aber nie wirklich ins Konto schauen können.
Das halte ich für falsch.
Natürlich kann man sauber vereinbaren, dass nur die Agentur Änderungen vornimmt, damit nichts versehentlich verstellt wird. Aber der Kontozugriff selbst sollte nie eine Blackbox sein.
Du solltest jederzeit nachvollziehen können:
Ebenso wichtig: Wenn die Zusammenarbeit endet, darf es keinen künstlichen Machthebel über den Kontozugang geben.
Eine gute Betreuung lebt nicht nur von Fachwissen, sondern auch von Kommunikation.
Deshalb ist die Frage wichtig:
Weißt du genau, wer dein Ansprechpartner ist?
Und noch wichtiger:
Ist das auch wirklich die Person, die dein Konto fachlich versteht oder betreut?
Wenn du bei jeder Rückfrage mit einer anderen Person sprichst, immer wieder alles neu erklären musst oder nie ganz weißt, wer eigentlich verantwortlich ist, wird es schwierig.
Google Ads braucht Kontext. Und dieser Kontext entsteht nicht, wenn ständig jemand anderes auf dein Konto schaut.
Das ist einer der größten Unterschiede zwischen echter Betreuung und bloßer Kontoverwaltung.
Eine Agentur kann technisch durchaus Google Ads bedienen. Aber das allein reicht nicht.
Wirklich gute Kampagnen entstehen erst dann, wenn jemand dein Geschäftsmodell versteht.
Dazu gehören Fragen wie:
Nur dann lassen sich sinnvolle Strategien entwickeln, gute Anzeigentexte schreiben, passende Keywords auswählen und vernünftige Prioritäten setzen.
Wenn dein Ansprechpartner 50 oder 80 Kunden gleichzeitig betreut, darfst du dir zumindest die Frage stellen, wie tief diese Einarbeitung in der Praxis wirklich sein kann.
Viele Unternehmen erhalten zwar Berichte, aber kaum echte Klarheit.
Da stehen dann Zahlen drin wie:
Aber die eigentliche Frage bleibt offen:
Was wurde konkret gemacht – und warum?
Eine gute Agentur sollte dir nicht nur Ergebnisse schicken, sondern dir auch erklären können:
Das schafft Vertrauen, Wissenstransfer und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Im Idealfall ist es nicht so, dass die Agentur „für dich irgendwo irgendwas macht“, sondern dass ihr gemeinsam an einem Ziel arbeitet.
Das ist ein Unterschied, den viele erst spät bemerken.
Ein monatlicher Bericht ist noch keine gute Betreuung.
Gerade bei Google Ads ändern sich oft Dinge sehr schnell:
Wenn diese Informationen nicht zwischen Unternehmen und Agentur fließen, wird das Konto fast zwangsläufig schlechter als es sein könnte.
Eine starke Betreuung lebt deshalb von einem sinnvollen, regelmäßigen Austausch – nicht nur von Reporting-PDFs.
Auch das solltest du dir genau ansehen.
Sehr lange Mindestvertragslaufzeiten können ein Warnsignal sein – vor allem dann, wenn sie mit unklarer Leistung kombiniert sind.
Natürlich braucht Google Ads etwas Zeit. Tracking muss sauber stehen, Kampagnen müssen lernen, Daten müssen aufgebaut werden. Aber daraus folgt nicht automatisch, dass 12, 18 oder gar 24 Monate Mindestlaufzeit sinnvoll sind.
Aus meiner Sicht sind faire Modelle meist deutlich flexibler.
Zum Beispiel:
Das schützt beide Seiten: die Agentur vor zu hektischen Schnellschüssen und dich vor unnötiger Vertragsfesselung.
Man muss an dieser Stelle auch ehrlich sein: Das Gegenteil von überteuerter Betreuung ist nicht automatisch gut.
Wenn du für die laufende Betreuung deiner Google Ads extrem wenig bezahlst, dann ist fast immer klar, was im Hintergrund passiert:
Das heißt nicht, dass teuer automatisch gut und günstig automatisch schlecht ist.
Aber du solltest dir bewusst machen: Gute Betreuung braucht Zeit, Fachwissen, Tools, Erfahrung und Kommunikation.
Wer zu wenig investiert, darf meist auch keine tiefgehende strategische Begleitung erwarten.
Das ist aus meiner Sicht die spannendste Frage.
Viele Unternehmen denken nur in diesen beiden Optionen:
In der Realität gibt es aber längst deutlich mehr sinnvolle Modelle dazwischen.
Zum Beispiel:
Gerade wenn Agenturpreise stark steigen, lohnt sich dieser Gedanke besonders:
Willst du dauerhaft von extern abhängig bleiben – oder intern stärker werden?
Wir glauben nicht daran, Kunden möglichst lange in undurchsichtigen Betreuungsmodellen zu halten.
Wir glauben an Transparenz, an Messbarkeit, an echtes Verständnis des Geschäftsmodells und an Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Und wir glauben auch nicht, dass jede Firma automatisch eine klassische Agentur braucht.
Manche Unternehmen brauchen operative Unterstützung. Andere brauchen erst einmal saubere Klarheit über ihr Konto. Wieder andere wollen intern Kompetenz aufbauen, um Google Ads langfristig selbst oder gemeinsam mit dem eigenen Team zu steuern.
Wenn du unabhängiger von externer Betreuung werden möchtest, dein Team fit machen willst oder endlich wirklich verstehen möchtest, was in deinen Google Ads passiert, dann ist unser Programm Master of Search genau dafür gedacht.
Du bekommst dort eine verständliche Schritt-für-Schritt-Struktur, fundiertes Wissen, klare Praxisanleitungen und zusätzlich persönliche Unterstützung für individuelle Fragen.
Das Ziel ist nicht, dich in noch ein weiteres unübersichtliches Modell zu bringen. Das Ziel ist, dass du Google Ads endlich sauber verstehst, besser bewerten kannst und nicht länger von Blackbox-Betreuung abhängig bist.
Hier kannst du dir mehr Informationen zum Master of Search ansehen.
Und wenn du darüber hinaus größer denken willst – also nicht nur Google Ads isoliert, sondern auch Meta Ads, Automationen, Tracking und KI-gestützte Prozesse –, dann ist je nach Ausgangslage auch unser breiterer Ansatz rund um Skalierung interessant.
Eine Preissteigerung deiner Agentur ist nicht automatisch schlecht. Aber sie sollte nachvollziehbar, fair und inhaltlich begründbar sein.
Noch wichtiger ist die Frage, ob das gesamte Modell überhaupt zu dir passt.
Wenn du keinen klaren Zugriff, keine Transparenz, keinen echten Austausch und keine saubere Zielorientierung hast, dann ist nicht nur der Preis das Problem – sondern die Struktur der Zusammenarbeit insgesamt.
Gerade jetzt ist deshalb ein guter Zeitpunkt, deine Betreuung kritisch zu prüfen.
Nicht aus Misstrauen. Sondern weil Google Ads zu wichtig und zu teuer geworden ist, um es einfach „irgendwie mitlaufen“ zu lassen.
Dann lass uns gern unverbindlich darüber sprechen.
Wir schauen uns gemeinsam an, wo du gerade stehst, wie deine aktuelle Betreuung aufgebaut ist, welche Ziele du verfolgst und welcher Weg für dich sinnvoll ist – klassische Unterstützung, Audit, Weiterbildung oder Inhouse-Aufbau.
Buche dir einfach einen Termin in meinem Kalender. Anschließend bekommst du eine Bestätigung mit weiteren Infos, wie unser Gespräch ablaufen wird.
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